Das Fussballjahr 2025 war für den Schweizer Fussball in vielerlei Hinsicht unvergesslich. Die in der Schweiz ausgetragene UEFA Women’s Euro 2025 mit vollen Stadien und beeindruckenden Fanmärschen prägte den Sommer, während das Schweizer Frauen-Nationalteam bis in den Viertelfinal gegen Spanien vorstiess. Zahlreiche Legacy-Projekte sind im Gange und sollen die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfussballs nachhaltig voranbringen. Der Slogan «Here to stay» bringt die Vision auf den Punkt.
Für das Männer-Nationalteam verlief das Jahr nicht minder erfolgreich: In einer anspruchsvollen Qualifikationsgruppe blieb die «Nati» in acht Spielen ungeschlagen und sicherte sich zum sechsten Mal in Serie das Ticket für eine WM-Endrunde. Auch verbandspolitisch war 2025 ein bedeutendes Jahr. Mit Peter Knäbel übernahm am 1. August ein neuer Zentralpräsident das Amt von Dominique Blanc. Zudem wurde im Projekt «Swiss Football Home» mit der Festlegung von Thun als Standort des neuen Verbandszentrums ein wichtiger Schritt gemacht.
Auch der Schweizer Cup schrieb an seiner Geschichte weiter: In der Saison 2024/25 feierte der Wettbewerb sein 100-Jahre-Jubiläum. Passender hätte der Jubiläumsfinal kaum sein können – im ausverkauften Berner Wankdorf trafen der FC Basel 1893 und der Promotion-League-Vertreter FC Biel-Bienne 1896 aufeinander – ein klassisches Duell zwischen David gegen Goliath, das die Rot-Blauen mit 4:1 für sich entschieden.
Im Nachwuchsbereich gab es ebenfalls Erfreuliches zu vermerken: Die Schweiz nahm erstmals seit 2009 wieder an einer U-17-Weltmeisterschaft teil und zeigte auf ihrem Weg in den Viertelfinal starke Leistungen, die grosse Freude bereiteten.
Mehr Informationen zu diesen und weiteren Themen finden Sie in den folgenden Berichten und Jahresrückblicken sowie in den zahlreichen neuen, interaktiven Grafiken, die Ihnen im Jahresbericht 2025 zur Verfügung stehen.
Der Schweizerische Fussballverband (SFV) ist die Dachorganisation des nationalen Fussballs. Mit seinen drei Abteilungen Swiss Football League (SFL), Erste Liga (EL) und Amateur Liga (AL) ist er einer der mitgliederstärksten Sportverbände des Landes. Sitz des SFV ist Muri bei Bern.
Der Schweizerische Fussballverband, die nationale Vereinigung für Spitzen- und Breitenfussball, wahrt die Interessen des Schweizer Fussballs im In- und Ausland. Den nationalen Auswahlen, insbesondere den Schweizer A-Nationalteams, kommt dabei eine tragende Rolle zu. Der SFV nimmt seine Aufgaben zusammen mit den drei Abteilungen Swiss Football League, Erste Liga und Amateur Liga (mit ihren Regionalverbänden) sowie seinen fast 1400 Mitgliedvereinen wahr.
Abteilungen
Der Schweizerische Fussballverband als Dachorganisation repräsentiert über 350’000 lizenzierte Fussballerinnen und Fussballer, über 34’000 Trainerinnen und Trainer, über 5’200 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Damit ist der SFV einer der mitgliederstärksten und bedeutendsten Sportverbände der Schweiz.
Der SFV besteht aus drei Abteilungen:
- Swiss Football League
- Erste Liga
- Amateur Liga
Die Klubs gehören jener Abteilung an, in der sie mit ihrem ersten Team die Meisterschaft bestreiten. Die Klubs der Swiss Football League gehören dem Nicht-Amateurfussball an.
Organe
Der SFV kann für die Erfüllung seiner Aufgaben, Rechte und Pflichten auf folgende Organe zurückgreifen:
- Delegiertenversammlung
- Zentralvorstand
- Revisionsstelle
- Kontroll- und Disziplinarkommission
- Rekursgericht
- Finanzkommission